Almabtrieb: Liveshopping-Portal Preisbock steht zum Verkauf

Nach rund 4,5 Jahren gibt mit Preisbock ein weiterer Liveshopping-Veteran auf. Die Agentur dotsource, die den Preisbock betreibt, möchte sich wieder mehr auf das Agentur-Geschäft und ihren Subscription Service für Männer Mansbox kümmern. Im August 2010 hatte dotsource die Preisbock GmbH von den Investoren für „rund die Hälfte ihres Einsatzes“ zurückgekauft. Nun wird das Portal zum Kauf angeboten und zwar bevorzugt als Asset-Deal: Kunden und Domain plus eventuell Software. Allgemein ist gerade viel Bewegung im Liveshopping-Markt, der sich zusehends konsolidiert.

Auch die ehemalige Holtzbrinck-Beteiligung guut.de, ein weiterer Veteran der Branche wurde gerade erst von der Econa-Tochter Unimall aufgekauft. Bereits 2009 hatte nach nur zwei Jahren der erste deutsche Liveshopping-Anbieter Schutzgeld.de aufgegeben. Geschäftsführer und Pate Peter Faisst hatte damals erklärt, der Markt sei zu klein und zu langweilig. Auch Anbieter der ersten Stunde wie Niboki, Sportlet und andere findet man nicht mehr. Wie schwierig ist es also, auf dem Dailydeal-Markt zu bestehen? Was Preisbock, Schutzgeld.de und guut.de gemeinsam haben, ist, dass sie die letzten Jahre von Agenturen „nebenbei“ betrieben wurden.

Auf der anderen Seite drängen immer mehr etablierte Händler wie Amazon oder ebay in den Markt der Tagesangebote und hinter dem europäischen Marktführer iBOOD drängelt das holländische 1DayFly. Vielleicht ist dabei ja ein spannender Kaufinteressent für den Bock.

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